Referierende.

Volkhard Schroth

B.Sc. Optometrie
FHNW

Etwa jedes dritte Schulkind entwickelt Beschwerden aufgrund von nicht-optimaler Akkommodation oder binokularer Zusammenarbeit, obwohl kein Strabismus vorhanden ist. Viele der Betroffenen leiden auch unter Leseschwierigkeiten. Tatsächlich findet ein staatlich etabliertes Screening nur bis zum Kindergarten-Alter statt, obwohl die binokularen Störungen erst ab dem Schuleintritt ermittelt werden können. Die wenigen erforschten Screening Methoden werden mit ihren Vor- und Nachteilen kurz vorgestellt. Weil diese Störungen so häufig vorkommen, sollten Anstrengungen mit hoher Priorität unternommen werden, um der langfristigen Beeinträchtigung schulischer und beruflicher Leistungen effektiv entgegenzuwirken. Die Vision einer flächendeckenden optometrischen Versorgung in der Schweiz kann schrittweise in die Tat umgesetzt werden.

 

CV

Im Jahr 1989 legte Volkhard Schroth erfolgreich seine Meisterprüfung sowie die staatliche Prüfung an der SFOF in Berlin ab. Anschliessend sammelte er wertvolle Berufserfahrungen in Freiburg im Breisgau, bevor er sich 2002 in Freiburg mit seiner eigenen Praxis für optometrische Augenprüfungen «opti-school» selbstständig machte. Seine Praxis hat sich auf Binokularsehen und Kinderoptometrie spezialisiert. Seit 2003 arbeitet er in Kooperation mit dem Leibniz-Institut für Arbeitsforschung in Dortmund und hat gemeinsam mit dem Institut verschiedene Studien und Publikationen realisiert.

Im Jahr 2008 schloss Volkhard Schroth sein Bachelorstudium in Optometrie am PCO, Ausbildungsort Olten, erfolgreich ab. Seit 2009 ist er als Dozent am Institut für Optometrie der Hochschule für Technik FHNW tätig, wo er auch in der Leitung von Forschungsprojekten eine bedeutende Rolle spielt.

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